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Nach heute ist klar: Es ist angerichtet für das Finale!

Der erste Trainingstag des Weltcup Finals 2016 in St. Moritz lässt sich einfach zusammenfassen: Sonne – check! Piste – perfekt! Vorbereitungen – laufen.

Ski World Cup
14.03.2016

 Während die meisten von uns die Nacht auf heute Montag tief schlafend im Bett verbracht haben, waren die Organisatoren des Weltcup Finals sowie zahlreiche Voluntaris fleissig. Denn: Noch gestern hatte die Sicherheits- und Zeitmessungsinfrastruktur sowie das gesamte Zielraummaterial bei den Weltcuprennen auf der Lenzerheide gestanden, heute Morgen aber war das gleiche Material für das erste Abfahrtstraining der Frauen in St. Moritz bereit. Der Film auf unserem Blog zeigt, wie das nächtliche Treiben seinen Lauf nahm. Der Test, der ist also bestanden! Ja, man muss in dieser Woche oftmals noch von Tests sprechen, da St. Moritz das Weltcup Finale als Generalprobe für die WM im nächsten Februar nutzt.

Bei Kaiserwetter absolvierten die Damen heute ihr erstes Abfahrtstraining in vollen Zügen – zumindest die Schweizerinnen. Denn es schien fast so, als kämen die restlichen Athletinnen nicht ganz so klar mit diesen traumhaften Bedingungen. An Corinne Suter, Lara Gut und Fabienne Suter und ihren Trainingszeiten auf der Corviglia-Piste kam auf jeden Fall niemand vorbei. „Schade, dass wir nur einmal fahren konnten. Bei so einem Traumwetter möchte man am liebsten hoch und gleich wieder runter“, sagt die Trainingsschnellste Corinne Suter im Ziel.

Die frischgebackene Gesamtweltcupsiegerin Lara Gut meinte nach ihrer Fahrt, dass es schön sei, wieder zurück in St. Moritz zu sein. Sie habe so viele schöne Erinnerungen an die Rennen in St. Moritz. Wir auch an sie! Unvergessen ist doch das Ski-Jahr 2008, als die erst 17-jährige Tessinerin bei ihrem Weltcupabfahrts-Debüt im Februar auf den dritten Platz fährt und zehn Monate später am selben Ort den Super-G gewinnt. Sie sei zwar ziemlich müde, weil „es eine lange und anstrengende Saison war. Aber ich freue mich extrem auf die letzten Rennen vor heimischem Publikum“, so Gut.

Von Müdigkeit war abseits der Rennstrecke nicht viel zu spüren, auch wenn die letzten Wochen nicht spurlos an den Organisatoren vorbeigegangen sind. „Es ist zwar eine intensive Vorbereitungszeit, aber schliesslich arbeitet man ja die ganze Saison auf diese Woche hin“, sagte Franco Giovanoli, Direktor Sport der Ski WM St. Moritz 2017. „Es ist gut, dass es jetzt endlich los geht, denn dann weißt du auch, wo du stehst“, so Giovanoli weiter.

Wie bereits erwähnt, dient dieser Weltcup Final als Testlauf für die WM 2017. Das gilt auch für die Rennstrecken. Ein paar davon wurden heute bei einer Besichtigung für Medienschaffende genau unter die Lupe genommen. Dabei führte Robin Miozzari, Chef der Damenstrecken, die Journalisten über die Abfahrtsstrecke. Einzigartig ist der Freie Fall, der Start der Männerabfahrt. Als Schlüsselstelle bezeichnet Miozzari aber den Mittelabschnitt der Männer- wie auch der Frauenabfahrt. „Wenn man da den Sprung vor dem Felsen nicht richtig anfährt, nicht die richtige Richtung anvisiert, dann ist man anschliessend immer ein wenig zu spät dran“, prophezeit Miozzari. Bei der WM im Februar fahren die Männer und Frauen dann aber nicht auf den gleichen Strecken.

Aber, soweit sind wir ja noch nicht. Jetzt kommt erst mal das Weltcup Finale, und wenn Petrus weiter so gut mitspielt, wird das ein richtig toller Saisonabschluss.

Mehr Impressionen vom ersten Tag gibt es auf Flickr zu sehen.

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