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Unglaublich: Feuz doppelt nach!

Wo wollen wir beginnen? Beim grandiosen zweiten Sieg von Beat Feuz? Beim Gewinn der Super-G-Kugel von Lara Gut? Beim norwegischen Sieger-Trio in der Super-G-Wertung? Die Ereignisse haben sich heute wirklich fast überschlagen - und machen vor allem aus Schweizer Sicht grosse Freude.

Ski World Cup
17.03.2016

Heute hatten auch die äusserlichen Bedingungen zu einem Traumtag beigetragen: blauer Himmel, Sonnenschein pur, perfekte Schneeverhältnisse und kalte, aber ideale Skirenntemperaturen. Und dann war da dieser Beat Feuz, der aus Schweizer Sicht den Tag vergoldete. Die halbe Saison war er verletzt, griff dann praktisch ohne zu trainieren in das Renngeschehen ein, fuhr in den letzten sechs Abfahrten siebenmal in die Top-5 und holte sich einen Podestplatz nach dem anderen. Erst gestern war er auf der Corviglia-Piste noch zu Gold gefahren, heute doppelte er im Super-G nach. „Dass ich ausgerechnet im Super-G und erst noch in dieser Saison so ein Resultat realisieren würde, damit hätte ich nie und nimmer gerechnet. Ich kann gar nicht wirklich sagen, was in den letzten zwei Tagen hier in St. Moritz passiert ist“, sagte Beat Feuz.

Die Plätze zwei und drei sicherten sich die beiden Norweger Aleksander Aamodt Kilde und Kjetil Jansrud. Und sie waren es auch, die im Super-G über die ganze Saison hin am schnellsten unterwegs waren – zusammen mit dem verletzten Aksel Lund Svindal. Der Jüngste in diesem skandinavischen Bunde, Aleksander Aamodt, holte sich den Sieg in der Disziplinen-Wertung. „Ich war schon ziemlich nervös heute Morgen, aber als ich dann am Start stand, ging es plötzlich besser. Ich habe mitgekriegt, dass Kjetil auf den zweiten Zwischenrang fuhr, da wusste ich, dass heute alles möglich ist“, sagte der 24-Jährige nach dem Rennen. Dass seine beiden Landsmänner Jansrud und Svindal die Plätze zwei und drei in der Gesamtwertung holten, war führ in das Tüpfelchen auf dem i.

Bei den Frauen war es erneut Lara Gut, die am Ende des Tages am meisten zu feiern hatte. Zwar fuhr sie im heutigen Rennen nicht zum Sieg – gewonnen hat die Liechtensteinerin Tina Weirather - aber reichte ihr zweiter Rang, um nach dem vorzeitigen Sieg im Gesamtweltcup auch die kleine Kugel im Super-G zu holen. „Für mich ist der Super-G am wichtigsten, er ist wie auf mich zugeschnitten und liegt mir am besten“, so die Tessinerin. Zurück zum heutigen Rennen: Dritte wurde die Österreicherin Cornelia Hütter. 

Auch der aktuelle Abfahrtsweltmeister Patrick Küng war im Zielraum auf Salastrains. Wie sein Fazit nach dem zweiten Renntag ausfällt, seht ihr im Video auf Facebook.

Und noch jemand war im Zielraum. Jemand, der gewaltig auffiel: Moritz – das Maskottchen der Ski WM 2017. Gestern Abend hatte er den ersten Auftritt vor den Medien. Bereits heute mischte er sich unter das Ski-Volk - und heizte gleich richtig ein. Ob neben Athleten, Promis oder Zuschauern, der Moritz macht jetzt schon eine ziemlich gute Figur. Wir freuen uns auf viele schöne und unvergessliche Momente mit ihm.
Alle Impressionen vom heutigen zweiten Tag findet ihr im Fotostream auf Flickr

 

 

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