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Ein Edy und 19’000 Hamburger

Mit dem Slalom-Sieg des Österreichers Marcel Hirscher ist die Ski WM 2017 in St. Moritz letzten Sonntag zu Ende gegangen. Hirscher hat mit diesem Sieg seine zweite Goldmedaille an dieser WM geholt, insgesamt hat er bereits sechs Siege an Weltmeisterschaften eingefahren. Damit gehört er zu den erfolgreichsten Athleten im Alpinen Skisport.

Ski WM 2017
01.03.2017

Auch die Schweizer Athletinnen und Athleten können auf eine erfolgreiche Heim-WM zurückblicken. Sie stehen im Medaillenspiegel mit ihren sieben Medaillen hinter Österreich an zweiter Stelle – drei davon sind goldene. Somit war das fürs Schweizer Team die erfolgreichste WM seit Vail/Beaver Creek 1989.

Es gibt aber noch andere Zahlen, die diese WM geprägt haben. Einige davon möchten wir hier kurz erwähnen.

1'076'000 Zuschauer verfolgten im Schnitt das Abfahrtsrennen der Männer live auf SRF 2 – 1'163'000 Ski-Fans waren es in der Spitze.

Im Zielgelände auf Salastrains haben allein am Abfahrtswochenende vom 11. und 12. Februar rund 68'000 Fans die Rennen verfolgt.

44'000 Logiernächte wurden alleine durch die 12'900 akkreditierten Personen (Athleten, Betreuer, Sponsoren, Medien, Partner und Offizielle) eingebracht.

All diese Leute hatten mächtig Durst und Hunger: 40'000 Liter Bier, 23'000 Bratwürste und 19'000 Hamburger wurden getrunken oder verdrückt. An Guata!!

Auch im VIP-Zelt wurde wacker gegessen und getrunken. Die rund 14'500 VIP-Gäste haben täglich 1,2 Tonnen Lebensmittel konsumiert.

Die WM war aber nicht nur kulinarisch sehr präsent, sondern auch optisch. Sechs Kilometer Werbebanner mit dem Logo der Ski WM prägten das Engadin.

Apropos prägen. Keiner prägte diesen Anlass so wie Edy, die hölzerne Symbolfigur der Ski WM. 19 Meter ist er hoch, 18 Tonnen schwer und zusammengehalten wird er mit 20'000 Schrauben.

Schwer zu schleppen hatten auch die 250 Sattelschlepper, die rund 450 Tonnen Material auf den Berg gebracht haben.

Zum Beispiel Glasfaserkabel, davon wurden am Berg 23 Kilometer verlegt.

Die sind einem wenigstens nicht so ins Auge gestochen wie die roten B-Netze. Davon wurden insgesamt 38 Kilometer verlegt. Das ist beinahe die ganze Strecke des Engadin Skimarathon von Maloja nach S-chanf.
 

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