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FIS Alpine Ski Weltmeisterschaften 2017

Bereits zum fünften Mal nach 1934, 1948, 1974 und 2003 ist St. Moritz der Austragungsort der FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaften. Am FIS Kongress 2012 in Südkorea setzte sich St. Moritz gegen seinen Mitbewerber Åre (SWE) durch.

Die Ski Weltmeisterschaften sind nebst den Olympischen Spielen das bedeutendste Grossereignis im alpinen Skirennsport und werden alle zwei Jahre durchgeführt. Die Weltmeisterschaften im 2003 waren für St. Moritz und die Region ein grosser Erfolg, welcher noch viele Jahre danach spürbar war. Es war ein Skifest der Superlative mit gut 170‘000 Besuchern, perfekten Bedingungen und strahlenden Gesichtern. 

Nun 14 Jahre später kehren die Ski Weltmeisterschaften unter dem Motto „Live the Future“ nach St. Moritz zurück. Vor einem Jahr hat sich ein kleines Kernteam an die Arbeit gemacht, um das „Projekt Ski WM 2017“ sauber zu strukturieren und die Investitionen zu planen. In der Zwischenzeit ist das heute Planbare auf Papier gebracht worden. Für die Weiterentwicklung des Projektes wurde dieses Team mit erfahrenen Fachleuten ergänzt. Damit die gesammelten Erfahrungen längerfristig Bestand haben, wird ein paralleles Organisationskomitee bestehend aus jungen Leuten gebildet. Getreu dem WM-Motto „Live the future“ werden die Projektteam-Mitglieder ihre Erfahrungen in Form von Coachings weitergeben und die Jungen ihrerseits Ideen einbringen können. Ziel ist es, dass diese jungen Leute später selber in der Lage sind, Grossevents zu organisieren.


Um Wettkämpfe auf höchstem Niveau anbieten zu können, braucht es eine hervorragende Infrastruktur, weshalb die Organisation in den nächsten Jahren einige Investitionen tätigen wird. Mit den Ski Weltmeisterschaften wird in die Zeit nach 2017 investiert, wie dies bereits vor zehn Jahren der Fall war. Die Infrastruktur welche damals gebaut wurde kann noch heute benutzt werden und wird nun wieder auf den neusten Stand gebracht um langfristig die Durchführung von internationalen Weltcup-Rennen zu gewährleisten.

Die Ski WM 2017 in St. Moritz bietet dem Engadin, der Schweiz sowie dem ganzen Wintersport einzigartige gesellschaftliche, wirtschaftliche sowie ökologische Chancen. Auf der Grundlage des Berichtes „Nachhaltigkeit, Innovation, Vermächtnis (NIV)“ zum Projekt Graubünden 2022 wurde deshalb für die Ski WM ein Konzept erstellt. Das Ziel des NIV-Projektes ist es, die Weltmeisterschaften so durchführen zu können, dass sie für die Bevölkerung im Engadin, im Kanton und in der ganzen Schweiz ein positives und langfristiges Vermächtnis hinterlassen. Mit anderen Worten, es soll etwas erreicht werden, dass weit über die WM hinaus seine Wirkung zeigt.


Das NIV-Kernteam, welches mit der Ausarbeitung und Umsetzung der Projekte betraut ist, stellt sich aus Vertretern von verschiedenen Anspruchsgruppen zusammen. So arbeiten Vertreter der Tourismusorganisation Engadin St. Moritz, der Bergbahnen, der Gemeinde St. Moritz, des Kantons und Bundes, der Naturschutzorganisationen sowie Vertreter von Swiss Ski, Swiss Olympic und der Ski WM St. Moritz 2017 am Projekt mit. Auch hier ist das Motto „Live the Future“ wiederum zentral. Es wird an Konzepten gearbeitet, welche die Jugend zurück in den Schnee bringen und den alpinen Schneesport stärken sollen. Projekte zur Förderung der Nutzung des Öffentlichen Verkehrs und Investitionen in die Schneesport-Infrastruktur sind geplant, ausserdem sollen klimaneutrale sowie faire und saubere Ski Weltmeisterschaften durchgeführt werden.

Genauso wie die WM 2003 immer noch in aller Munde ist, soll auch die WM 2017 lange in Erinnerung bleiben. Die Organisation hat sich zum Ziel gesetzt  die besten Weltmeisterschaften anzubieten und als Massstab für zukünftigen Veranstalter zu gelten.

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